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Djerba - Zarzis - Südtunesien
Hotels - Flüge  - Pauschalreisen &
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djerba 03

Reisehotline      0991 / 2967 67218

Anrufe zum Ortstarif: Mo-Fr: 8.00-22.00 Uhr  - Sa: 9.00-22.00 Uhr  - So+Feiertage: 11.00-22.00 Uhr


 

Tourismus ist wie Feuer
Man kann sein Essen damit erwärmen
Man kann aber auch sein Haus damit abbrennen

UMGANGSFORMEN

Eine Urlaubsreise nach Tunesien führt Sie in ein islamisches Land mit völlig anderen Sitten und Gebräuchen. Leider ist heute immer mehr der Trend zur Ignoranz, Überheblichkeit und grenzenlosen Unwissenheit zu beobachten. Als zahlender Gast glauben viele Urlauber alle Arten von Privilegien zu genießen und betrachten z.B. bereits die blose Anwesenheit von Einheimischen am Strand als Belästigung. Gerade die Gegensätze in Tunesien bzw. Djerba führten und führen  sehr oft zu Missverständnissen und Ärger, sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Urlaubern.
Leicht bekleidete Urlauberinnen, Männer in Shorts und im Unterhemd ausserhalb der Hotelanlagen, da braucht sich keiner über die Aufdringlichkeit gewisser Tunesier zu wundern, auch ein strenges Besuchsverbot von Moscheen oder anderer religiöser Stätten ist eine Folge davon.
Natürlich gibt es auch eine grosse Zahl von Urlaubern, die sich durchaus der Probleme bewusst sind. Und frei von Fehlern ist keiner, auch wenn man sich noch so sehr bemüht, aber aus seinen Irrtümern zu lernen ist der Anfang von Verständnis für ein fremdes Land.

Hier einige nützliche Verhaltensregeln für einen Urlaub, nicht nur in Tunesien:
1.
Beachten Sie das Gebot der Gastfreundschaft, eine private Einladung abzulehnen gilt als Beleidigung und sollte mit etwas diplomatischem Geschick erfolgen. Ein Gegenbesuch bei Ihnen in Deuschland wäre durchaus denkbar, man erwartet dann allerdings die gleiche Herzlichkeit und Offenheit. ( Ein Glück, dass dies nur sehr selten der Fall ist, kein Tunesier würde je wieder einem Touristen seine Türe öffnen )

2.
Tragen Sie eine angemessene Kleidung. Tiefe Ausschnitte, Bikinis und kurze Hosen sind ausserhalb der Hotels nicht angebracht, werden aber toleriert. Sie machen sich damit aber zum Gespött der Leute, doch auch das scheint einigen Urlaubern völlig egal zu sein.

3.
Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit gilt als Verstoss gegen Anstand und Moral. Dies betrifft auch stark besuchte Strände in der Nähe von Orten wie z.B. Tunis, Sousse, Houmt Souk etc. Homosexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind verboten und strafbar.

4.
Im Fastenmonat Ramadan sollten Sie mit verschiedenen Beeinträchtigungen rechnen, obwohl gerade in Tunesien davon früher weniger zu spüren war. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit sollten Sie auf alle Fälle in diesem Monat vermeiden und nicht noch Öl in das Feuer radikaler Kräfte giessen.

5.
In der arabischen Welt hat man einen anderen Zeitbegriff. Der Spruch " bei uns ist Zeit Geld " gilt aber auch entsprechend hier und der Druck auf Hotelangestellte mit Saisonverträgen und niedrigsten Löhnen macht die günstigen Reiseangebote überhaupt erst möglich.

6.
Erwarten Sie nicht von Ihrem Hotel, dass alles wie zu Hause ist, ansonsten sollten Sie lieber deutsche Lande aufsuchen. Spricht Ihr Tischkellner nicht perfekt Deutsch sondern nur Französisch, Englisch, Italienisch und Dänisch, wäre es vielleicht an der Zeit, mal selbst etwas für ihre Sprachkenntnisse zu tun.

7.
Weisen Sie "Anmache" ruhig lautstark zurück, hier ist Zurückhaltung nicht angebracht. Werden Sie der Situation nicht mehr Herr, wenden Sie sich um Hilfe an Passanten, niemand wird ihre Bitte einfach ignorieren.

8.
Respektieren Sie die örtlichen Sitten und Gebräuche und lassen Sie gerade beim Fotografieren die nötige Vorsicht und Rücksicht walten. Sind Sie sich unsicher, lieber einmal zu oft nachfragen und ein NEIN dann auch wirklich akzeptieren.

EINLADUNGEN

Für den ” Neuling “ ist es manchmal schwierig zu entscheiden, ob eine Einladung echt gemeint ist oder nicht. Mit der Zeit entwickelt der aufmerksam Reisende jedoch ein gewisses Gespür für rein kommerzielle Höflichkeiten. Eine Einladung auf dem Lande ist praktisch immer sehr ernst gemeint und entspricht auch heute noch der sprichwörtlichen Gastfreundlichkeit. Ein kleines Gastgeschenk wird gerne angenommen, Geld ist meist völlig unangebracht. Und fällt Ihnen nichts ein, eine Kleinigkeit für die Kinder läßt sich immer finden.

FREMDENFÜHRER

In größeren Orten, einer unübersichtlichen Medina ( Altstadt ) oder auch z.B. in Bergdörfern mit steilen, gefährlichen Wegen kommt man um eine ortskundige Führung manchmal nicht herum. Als Pauschaltourist betrifft Sie das nur bei eigenen Ausflügen, der Einzeltourist kämpft aber ständig mit dem Problem aufdringlicher Führer, die oft nur ein Interesse haben:
Möglichst viele Souvenirläden mit den Touristen zu besuchen da sie dort eine Provision erhalten.

Diese Schwierigkeiten haben Sie natürlich nicht, wenn Sie sich eines offiziellen Guides bedienen. Dieser besitzt eine gut sichtbar getragene, runde Marke, einen Ausweis des Ministeriums für Tourismus, gute Sprachkenntnisse und entsprechende Fachkenntnisse auf Grund der vorgeschriebenen, zweijährigen Ausbildung. Natürlich muss dieser Service auch bezahlt werden. Die Preise sind unterschiedlich, je nach Ort und Art der gewünschten Führung und sollten vorher genau nachgefragt werden.

Im Gegensatz dazu stehen die inoffiziellen Guides, überall anzutreffen und schwer"abzuwehren", wobei das schnelle Geld der Touristen alle Arten von Typen anlockt. Lehnt man die Begleitung ab, kann es leicht zu Beschimpfungen oder versteckten Drohungen kommen. Hat man sich dann doch für einen Führer entschieden, hört das alles schlagartig auf, wohl auch ein Grund für die Hartnäckigkeit der Bemühungen. Vereinbaren Sie vorher genau was besichtigt werden soll, wie lange die Tour dauern kann und was Sie genau bereit sind zu bezahlen. Sagen Sie auch ganz klar, was Sie nicht sehen wollen, z.B. Teppichknüpferei etc.
 
Sind Sie mit dem eigenen Auto oder Mietwagen unterwegs, werden Sie bei fast allen Sehenswürdigkeiten von Kindern oder Jugendlichen erwartet, denn sie wollen alle Ihr Auto bewachen. Auch das kann sehr lästig sein, an wenig besuchten Orten wird es aber zum echten Problem.
Mein Rat: Vereinbaren Sie mit einem etwas kräftiger oder vertrauenserweckender aussehenden "Parkwächter" einen Preis. Einen kleinen Teil erhält er sofort, den Rest bei Rückkehr und nach genauer Kontrolle des Autos. Dieses Vorgehen klingt zwar für den Pauschaltourist mit Ankunft im Reisebus brutal, ein verkratzter Wagen oder ein Platten kann aber wesentlich teurer werden als 1.- bis 2.- € Und verdient hat sich Ihr Wächter den Betrag auf alle Fälle, oder wollen Sie bei 50 Grad hier 4 Stunden stehend verbringen ?

TRINKGELDER

Was bei uns selbstverständlich ist gilt auch hier: 10 - 15 %, aufrunden im Restaurant, in der Bar, im Café oder in der Disko.
Unternehmen Sie eine Rundreise oder einen Tagesausflug erwarten sowohl der Busfahrer als auch der Reiseleiter einen angemessenen Betrag. Auf Grund der niedrigen Löhne beim Hotelpersonal nimmt auch Ihr Tischkellner und das Zimmermädchen eine gewisse Schlüsselstellung ein. Soll alles schön sauber sein und das Essen möglichst schnell kommen, hilft ein gewisser Betrag am Urlaubsende nichts mehr. Ein Trinkgeld am Anfang bewirkt oft Wunder und bewahrt vor Stress und Ärger. Wissen Sie nicht, wieviel man geben sollte, Ihre Reiseleitung vor Ort kennt die üblichen Preise genau. Auch Übertreiben ist nicht angesagt, schliesslich möchten sich noch mehr Leute den Urlaub nach Ihnen leisten können.

FOTOGRAFIEREN

Aufnahmen von Landschaften oder Gebäuden sind ohne Probleme möglich, bei Personen sollte grundsätzlich vorher gefragt werden. Da die islamische Religion Bildern von Personen sehr ablehnend gegenübersteht, muß teilweise auch darauf verzichtet werden. In größeren Orten hat man sich in der Zwischenzeit allerdings daran gewöhnt, oft wird für jede Aufnahme jedoch Geld verlangt ( spez. von Kindern). Fotografieren in Museen ist nur gegen Gebühr und ohne Blitz gestattet. Bei Märkten sind die angrenzenden Cafés ideale Punkte um mit dem Zoom gute Aufnahmen zu schiessen.
Bei Brücken, militärischen Anlagen, Grenzen und einigen öffentlichen Gebäuden sollten Sie sehr vorsichtig sein, es besteht hier ein striktes Verbot von Aufnahmen jeder Art. ( Oder: Schild mit durchgestrichenem Fotoapparat beachten ) Halten Sie sich nicht daran, könnte es ernsthafte Probleme geben. Dies gilt für praktisch alle arabischen und viele afrikanische Staaten, in einigen Ländern werden Sie für verboten Aufnahmen verhaftet, massiv bedroht oder als Spion behandelt.

FKK

Nacktbaden ist in Tunesien nicht erlaubt, auch Oben-Ohne-Baden sieht man nicht gerne. An den Hotelstränden und Pools wird dagegen meist fast alles toleriert, aber eben auch nur fast ! Entsprechende Hinweise werden leider von den Betreffenden ignoriert oder sogar als Belästigung empfunden. Für die einheimische Bevölkerung ( auch der Kellner zählt dazu ) bedeutet dieses Verhalten jedoch eine Mißachtung der eigenen Sitten und Moralvorstellung."Bedanken" werden sich bei Ihnen nur die arabischen Fundamentalisten, mehr freiwillige Hilfe und Unterstützung erhalten sie sonst kaum von einer Seite.

 


 

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